Elektrolyte sind Verbindungen, die in wäßriger Lösung in geladene Teilchen (Ionen) zerfallen. Ein Beispiel: Gibt man Kochsalz (= Natriumchlorid) in Wasser, so trennen sich seine zwei Komponenten Natrium und Chlorid, es entsteht ein positiv geladenes Natriumion (Na+) und ein negativ geladenes Chloridion (Cl-).

Ein Teil unseres Lebensprinzips basiert auf solchen Vorgängen. Es findet ein ununterbrochenes Zerfallen und Wieder-Zusammentreffen von Verbindungen statt, die der Körper braucht, um aus Nahrung oder Luft Stoffe überhaupt aufnehmen und dann für die verschiedensten Stoffwechselvorgänge verwenden zu können.

An wichtigen Stellen baut der Körper ein elektrisches Ungleichgewicht auf, um durch Ionen-Strom-Fluß Informationen austauschen zu können.

Eine wesentliche Rolle spielen die Elektrolyte Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphat und Chlorid in enger Verknüpfung mit Wasser.

  • Sprüht man verdünntes Blutserum in eine Flamme, entstehen für jedes Elektrolyt charakteristische Farben, deren Farbtiefe man messen kann (Flammenphotometrie).
  • Inzwischen gibt es auch Möglichkeiten, Elektrolyte mit klinisch-chemischen Farbreaktionen zu bestimmen.