Gewebe bestehen aus Zellen, die - fest verbunden - ganz spezielle Aufgaben lösen. Sie bilden die Haut, die Nerven, die Organe, alles, was dem Körper seine Form und Funktion gibt. Auch das Blut bildet ein Organ, allerdings aus Zellen, die nicht fest verbunden sind.

Mit Hilfe von Gewebeproben oder abgestoßenen Zellen können Veränderungen der Gewebszellen in Form, Größe, Zusammenstellung und Häufigkeit auf Gutartigkeit (benigne) und Bösartigkeit (maligne) beurteilt werden. Außerdem sind mit speziellen Nachweismethoden Ablagerungen wie Eisen, Kupfer und Eiweißstoffe (Amylorid) zu erkennen.

  • Gewebeproben werden entweder schockgefroren oder mit Wachs (Paraffin) umgossen und hinterher in feinste Scheiben geschnitten. Diese werden auf Glasplättchen aufgezogen, gefärbt und dann unter dem Mikroskop betrachtet.
  • Dr. Papanicolaou entwickelte die nach ihm benannte Färbung, mit der Zellen von Abstrichen des Gebärmutterhalses untersucht werden können.