Alkala N

Anwendungsgebiete:

  • Traditionell angewendet als mild wirkendes Arzneimittel bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden

Eigenschaften:

  • Alkala N ist eine Basenmischung, die dazu geeignet ist, das Säure-Basen-Gleichgewicht im Organismus wiederherzustellen. Im Idealfall ist dieses Verhältnis im Menschen ausgeglichen. Verschiebungen des Säure-Basenhaushalts in den sauren Bereich sind heutzutage aufgrund unserer Lebens- und Umweltbedingungen immer häufiger anzutreffen. Erste typische Anzeichen von Übersäuerung sind Sodbrennen, saures Aufstoßen, Blähungen etc. In der Folge ist die Übersäuerung dann eine typische Begleiterscheinung der chronischen Stoffwechselstörung, die bis zur Zellentartung gehen kann.

[span class=attention]Hinweis zur Anwendung: Grundsätzlich sollte ein Abstand von ein bis zwei Stunden zwischen der Einnahme von Alkala N und von anderen Arzneimitteln eingehalten werden.[/span]

[span class=attention]Nebenwirkungen: Häufig sind nach der Einnahme von Alkala N Völlegefühl und Aufstoßen aufgetreten. Lang anhaltender Gebrauch kann die Bildung von Kalzium- und Magnesiumphosphatsteinen in der Niere begünstigen.[/span]

[span class=alert]Gegenanzeigen: Bei Mangel an Magensäure, Störungen im Säure-Base-Haushalt (Alkalose), Kaliummangel oder bei Durchführung einer natriumarmen Diät darf Alkala N nicht eingenommen werden. Bei Säureverätzung des Magens darf Alkala N nicht angewendet werden.[/span]

[span class=alert]Vorsichtsmaßnahmen: Da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen, soll Alkala N bei Schwangeren, während der Stillzeit und bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden. Wegen der Gefahr der Magenruptur darf Alkala N bei Säureverätzung des Magens nicht angewendet werden.[/span]

[span class=alert]Wechselwirkungen: Natriumhydrogencarbonat ist mit den meisten Arzneimitteln unverträglich. Über die Erhöhung des pH-Wertes im Magen und Harn kann die Resorption und Ausscheidung von schwachen Säuren und Basen beeinflusst werden. Funktionelle Wechselwirkungen sind mit Gluco- und Mineralocorticoiden, Androgenen und Diuretika, die die Kaliumausscheidung erhöhen, möglich.[/span]

Handelsform:

  • Pulver