Muscarsan

Wirkstoff: Amanita muscaria e thallo D6

Erfahrungsgemäß angewendet bei:

  • Die Anwendungsgebiete entsprechen dem homöopathischen Arzneimittelbild. Dazu gehören: Folgen von Drogen- und Medikamentenmißbrauch

Eigenschaften:

  • Der Fliegenpilz (Amanita muscaria) ist wegen seines charakteristischen Aussehens und seiner Giftigkeit allgemein bekannt. Von den biologisch aktiven Inhaltsstoffen ist das Muscarin am längsten bekannt. Die nach dem Genuß des getrockneten Pilzes auftretenden Symptome ähneln denen, die wir heute nach Drogenmißbrauch kennen.
  • Heute wird Amanita muscaria nur in der Homöopathie therapeutisch angewandt, wobei der Anwendungsbereich verhältnismäßig groß ist. Hauptsächlich zu nennen sind die zerebralen und nervösen Übererregungs- und Erschöpfungszustände, Kopfschmerzen bei Schülern und Studenten, zerebrale Durchblutungsstörungen, Vertigo, rauschartige und ekstatische Zustände, manische Psychosen, spastische Zustände in allen Muskeln und Organen, Migräne, Gefäßspasmen, nervöse Störungen des Verdauungskanals, Gastralgien, Meteorismus, chronische Gärungsdyspepsie, Genußmittelschäden durch Kaffee und Nikotin sowie Drogen- und Tablettenmißbrauch.

Nebenwirkungen:

  • Keine bekannt.

Gegenanzeigen:

  • Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen Amanita muscaria.
  • Zusätzlich Tropfen: Bei Alkohol- oder Leberkranken sollte aufgrund des Alkoholgehaltes das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Vorsichtsmaßnahmen:

  • Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen zur Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Zur Anwendung des Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Hinweis:

  • Tropfen: Dieses Arzneimittel enthält 50 Vol. % Alkohol.
  • Tabletten: Enthält Lactose

Handelsformen:

  • Tropfen
  • Ampullen
  • Tabletten