Dies bedeutet, daß sich die lebendige Substanz über Jahrmillionen hinweg erhalten kann. Der Deutsche Schwartz konnte den direkten Bakteriennachweis in erdölführenden Schichten an Ort und Stelle erbringen.
Die beiden Privatdozenten E. Santo und H. P Rusch konnten dieselben Ergebnisse, nämlich lebende Protite, aus deutscher Steinkohle gewinnen; aus diesen Protiten haben sie dann lebensfähige Bakterien gezüchtet.
Dies ein Beweis für die Richtigkeit des Pleomorphismus und gegen die Unhaltbarkeit der vielfach auch heute noch behaupteten These von der Existenz des Monomorphismus.

In dieser Untersuchung der Forscher Santo und Rusch waren die Urbausteine weder in der in Salzsäure aufgelösten Bakteriensubstanz noch durch Veraschung von Fleischwurstteilen bei 1300°C in einem Keramikofen wirklich endgültig zu zerstören. Aus beiden Rückständen dieser Untersuchung konnten auf geeignetem Nährboden ohne weiteres wieder die ursprünglichen Bakterienkulturen angezüchtet werden. Hier ist lediglich der für die Bakterienart richtige Nährboden wichtig; auch die Komponente Zeit spielt natürlich eine Rolle. Bei diesen Versuchen wurde unter strengsten wissenschaftlichen Voraussetzungen gearbeitet. Als Keime wurden u.a. Streptokokken, Coli- und Proteusbakterien (für Harnwegsinfekte, Lungengangrän, Otitis, Sinusitis, Gallenentzündungen etc.) verwendet. Selbstverständlich wurde hierbei auch unter strengsten aseptischen Bedingungen gearbeitet.